In eigener Sache – Auszeichnung mit dem „Stern des Sports“ in Bronze

Am Freitag, den 1. November 2019 durften wir im Heimathaus Hollage den „Großen Stern des Sports“ in Bronze für unser Engagement im Bereich Inklusion entgegennehmen. Heike Peters-Haake leitet in unserem Verein die Breitensportabteilung und betreut in diesem Rahmen seit vielen Jahren die Sportgruppe für beeinträchtigte Menschen. Das wollten wir mit unserer Bewerbung würdigen – die Volksbank sah das genauso!

Unsere Vereinsvertreter bei der Preisverleihung in Hollage.

Detlef Wiesmeier als erster Vorsitzender unseres Vereins bedankte sich für die Auszeichnung mit folgenden Worten:

Liebe Vertreter der Volksbanken, liebe Gäste,
wir als Vertreter vom TuS Hilter möchten uns ganz herzlich für ihre Entscheidung zum ersten Platz bei den „Sternen des Sports“ auf Regionalebene bedanken. Wir finden, Sie haben eine sehr gute Entscheidung getroffen! Warum? Dazu möchte ich ein paar Worte zu unserer Bewerbung sagen: Lassen sie uns eine Zeitreise in die Anfänge der 90er Jahre machen. Die Heilpädagogische Hilfe schuf mit dem Bau eines Wohnheims erstmals Wohnraum für Menschen mit geistiger Behinderung in Hilter. Dies war der Anlass für einige Mitglieder vom TuS Hilter, eine Behindertensportgruppe ins Leben zu rufen. Das war 1996. Können sie sich noch an das Jahr 1996 erinnern? Ich ja, denn meine dritte Tochter erblickte das Licht der Welt. Aber es gab noch einige Ereignisse. Borrussia Dortmund wurde Deutscher Meister, Deutschland wurde in England Europameister, Berti Vogts war Trainer und Oliver Bierhoff erzielte das Golden Goal, Bill Clinton wurde in Amerika wiedergewählt und Helmut Kohl war deutscher Bundeskanzler, Take That haben sich aufgelöst, die D-Mark war noch offizielles Zahlungsmittel, die Zinssätze für Hypothekendarlehen lagen bei ungefähr 7 Prozent.

In diesem Umfeld startete die Behindertensgruppe unter dem Motto „Sport, Spiel und Spaß“ ihre Aktivitäten unter der Leitung von Heike Peters-Haake. Und das jetzt seit 23Jahren! Also in zwei Jahren ist Silberhochzeit. Visuelle Eindrücke von diesem Engagement konnte die Jury bereits durch die Bewerbung gewinnen. Leider kann der Urheber des Bewerbungsvideos, wie auch weitere Mitglieder des Vorstandes, heute dieser Veranstaltung nicht beiwohnen – einige Menschen müssen ja den Wohlstand unseres Landes aufrechterhalten. Aber zumindest haben wir unsere Kassenwartin mitgebracht, der erste Platz soll ja auch eine monetäre Zuwendung mit sich bringen. In den heutigen Zeiten müssen ja nicht nur die Banken, auch jeder Verein muss jeden Euro mehrmals umdrehen. Aus diesem Grund sind wir bei der Öffentlichkeitsarbeit in letzter Zeit ziemlich aktiv. Unser junger Pressewart wurde nicht umsonst für den DFB-Ehrenamtspreis vorgeschlagen. Die Entscheidung fällt in Kürze und wird beim traditionellen Grünkohlessen des Landkreises bekanntgegeben. Deshalb meine Bitte an die anwesenden Vertreter der Volksbanken: Sorgen Sie dafür, dass dieser Wettbewerb, dieser Preis am Leben bleibt. Es gibt schon zuviele Menschen, die sagen: „Ich und mein Land zuerst.“ Dieser Preis steht für die Unterstützung, die Wertschätzung der Vereine, die ja eine ähnliche DNA wie die Volksbanken besitzen: Gemeinschaftlich erreicht man mehr!