blockimage

Kampfsport

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwas 500 Jahre n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.

Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet „Karate-Do“ soviel wie „der Weg der leeren Hand“. Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das „Kara“ (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.

von links nach rechts: Thomas Narloch, Lea Meyer zu Hörste, Emma Meyer zu Hörste, Britta Werner, Marcus Stillwell und Connor Stillwell

Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle. Unser Abteilungsleiter hofft, dass die junge Abteilung noch wächst: „Das Alter spielt für unseren Sport überhaupt keine Rolle: Ob jung oder alt, jeder kann bei uns reinschnuppern und herausfinden, ob Karate etwas für sie oder ihn ist. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht!“

Ansprechpartner

Thomas Narloch

Trainer
05401-8567989

Ulrich Volkmann

Abteilungsleiter
0179-9375722